Und die guten Dinge sind beinahe am schlimmsten, denn sie sind nichts als eine Illusion. Sie sind nicht gut. Sie wirken nur gut, weil sie das sind, was du kennst. Das Normale. Alles, was übrig geblieben ist. Aber sie sind nicht gut. Sie waren nie gut, du hast das nur nie bemerkt.
Jetzt hast du die Wahrheit gesehen und wünschtest, du könntest vergessen.
Aber einen Gedanken kann man nunmal nicht töten, hm?
Und jetzt musst du damit leben, willst nicht als sterben, findest aber selbst das sinnlos, würdest am liebsten alles und jeden mitreißen – was unmöglich ist – und hättest jetzt gern eine große Menge gedankenbetäubender Substanzen.
So in etwa geht es mir, seit exakt dem achten September 2013. Deshalb kann iich das Datum auch nicht vergessen. Der 08.09. war der Tag, an dem ich so dumm war, zu viel zu denken. Aber ich konnte nicht aufhören.
Wenn du die Basis infrage stellst UND SIE VERDAMMT NOCH MAL NICHT STANDHÄLT , was bleibt dir? Einen Grund unter deinen Füßen gibt es nicht. Halt gibt es nicht. Fliegen kannst du nicht. Du hängst in der Schwebe, wärend du dich innerlich selbst niederbrennst, du hasst ALLES um dich herum, willst es verbrennen wie dich selbst, aber du kannst dich nicht bewegen.